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08.02.2010

Nachgefragt bei Vedad Ibisevic

Die Erleichterung war spürbar beim Team von Ralf Rangnick. Der 2:1-Sieg gegen Hannover 96 war immens wichtig für das angeschlagene Selbstvertrauen der Hoffenheimer. achtzehn99.de blickt mit Vedad Ibisevic noch einmal auf das Spiel am Samstag zurück.

Vedad, 2:1 gegen Hannover. Bist du zufrieden mit dem Ergebnis und dem Auftreten der Mannschaft?

Natürlich bin ich zufrieden. Der Sieg war enorm wichtig für unser Selbstvertrauen. Ich denke, man hat gesehen, dass wir in der ersten halben Stunde sehr vorsichtig agiert haben, das Führungstor dann die Handbremse in unserem Spiel gelöst hat. Leider waren wir vor dem Tor zu uneffektiv, was uns am Ende noch einmal unnötig unter Druck gesetzt hat.

Du hast gerade die Schlussphase angesprochen. Drei Verletzungen innerhalb von nur zehn Minuten. Wie verkraftet man das als Mannschaft?

Ja, das muss man erst einmal wegstecken. Drei wichtige Säulen in unserem Spiel mussten plötzlich ausgewechselt werden. Aber die Einwechselspieler haben sich nahtlos eingefügt und ihre Aufgaben erfüllt. Wir hatten in den letzten Wochen sehr mit Personalsorgen zu kämpfen. Vor der Partie hate sich alles durch die Rückkehr von Simunic, Obasi und Maicosuel entspannt. Jetzt fallen Andreas Beck und Chinedu Obasi länger aus. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Ich hoffe, dass Demba gegen Bochum wieder dabei sein kann.

Für dich persönlich läuft es immer besser. Beim Torabschluss fehlt dir noch das Quäntchen Glück, doch du erarbeitest dir viele Chancen. Wie zufrieden bist du mit deiner eigenen Leistung in den letzten Spielen?

Du hast es angesprochen, es läuft immer besser. Ich fühle mich sehr gut und arbeite hart an mir. Die Tore kommen irgendwann von alleine. Da mache ich mich nicht verrückt. Solange die Mannschaft auch ohne ein Tor von mir gewinnt, ist doch alles in Ordnung.

Am Dienstag geht es im DFB-Pokal-Viertelfinale nach Bremen. Bislang war das Weser-Stadion kein gutes Pflaster für Euch. Was stimmt dich dennoch zuversichtlich, dass es für den Einzug ins Halbfinale reicht?

Das wird keine leichte Aufgabe, darüber sind wir uns im Klaren. Bremen ist Favorit, doch wir wollen versuchen eine kleine Überraschung zu schaffen und unser Selbstvertrauen weiter auszubauen. Es ist richtig, dass wir in Bremen noch nichts Zählbares mitnehmen konnten, aber die Partie gegen Hannover stimmt mich positiv, dass wir auch in Bremen gewinnen können.

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