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19.04.2010

Nachgefragt bei Timo Hildebrand

Rückenprobleme machten einen Einsatz von Torhüter Timo Hildebrand zuletzt unmöglich. In Dortmund kehrte der 31-Jährige ins Tor von 1899 zurück. achtzehn99.de sprach mit ihm über seine Rückkehr und den Punktgewinn bei Borussia Dortmund.

Timo, wie war die Rückkehr nach zweiwöchiger Verletzungspause? Es war ja bis kurz vor Spielbeginn nicht klar, ob du spielen kannst?

Ja, das stimmt. Ich bin etwas früher raus als sonst, da ich nicht wusste, ob es gehen würde. Ich hatte im Abschlusstraining wieder leichte Probleme verspürt, habe aber beim Aufwärmen schon gemerkt, dass alles in Ordnung war. Im Spiel hatte ich nicht das Gefühl, dass ich zwei Wochen gefehlt habe.


Es lief wie so oft in den letzten Wochen - Ihr habt gut mitgespielt und seid doch in Rückstand geraten. Was bedeutet dieser Punktgewinn in letzter Sekunde für Euch?

Der Punkt ist sehr wichtig für uns. Wir haben uns nach dem Rückstand nicht hängen lassen, das war in den letzten Wochen auch schon anders. Man muss aber auch sehen, dass es nur ein kleiner Schritt nach vorne war und wir nicht zu euphorisch werden dürfen. Es war objektiv betrachtet unser einziger vernünftiger Angriff, der gleich zum Tor geführt hat.


Nach dem nicht gegebenen Abseitstor von Barrios zu Beginn der zweiten Hälfte hattet Ihr Eure beste Phase der Partie, doch Dortmund ging durch Valdez in Führung. Was hast Du in diesem Moment gedacht?


Ich dachte einfach nur: Das kann nicht wahr sein! Es war ein kleiner Rückschlag, den wir aber gut weggesteckt haben. Wir waren in dieser Phase klar die bessere Mannschaft, sind sehr gut aus der Pause gekommen. Zugegeben, beim Abseitstor von Barrios hatten wir Glück. Es ging alles sehr schnell, ich war mir eigentlich sicher, dass er im Abseits war.


Jetzt wartet der HSV, bei dem es zuletzt auch nicht rund lief. Was für ein Spiel erwartest Du?

Ich würde gerne mal wieder gewinnen. Der letzte Sieg liegt schon zu lange zurück. Der HSV hat am Donnerstag noch ein wichtiges Spiel gegen Fulham, das kann vielleicht ein Vorteil für uns sein. Wir dürfen jedoch nicht so auftreten wie in den Heimspielen zuletzt.

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