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20.09.2010

Nächster Gegner: Das Warten auf Arjen Robben

Elegant, brillant, unnachahmlich: Ballkünstler Arjen Robben sorgt für die besonderen Momente im Spiel des Rekordmeisters.

Doch seitdem der Niederländer verletzt von der WM in Südafrika zurückkehrte, fehlt es dem Spiel der Bayern an den genialen Momenten. Ein Sieg, eine Niederlage und zwei Remis stehen zu Buche, genau der Start, wie ihn Louis van Gaal befürchtet hatte. Denn die WM setzte nicht nur dem Ausnahmekönner Robben zu, auch Dauerbrenner Philipp Lahm sieht sich noch nicht bei seiner Topform angelangt. „Ich fühle mich noch nicht bei hundert Prozent", sagte der Nationalspieler nach dem torlosen Unentschieden gegen Werder Bremen.

Nachwirkungen der WM in Südafrika

Mit insgesamt elf Spielern war der FC Bayern bis Mitte Juli bei der WM in Südafrika vertreten, gute vier Wochen später startete die Bundesliga in die neue Runde - viel Zeit zum Abschalten und Erholen blieb da nicht. Auch Miroslav Klose hatte kaum Zeit, sich dem runden Leder für einige Zeit zu entziehen und fasste die momentane Situation der Bayern treffend zusammen: „Wir sind mitten in der Vorbereitung." Mit Champions League und englischer Woche in der Liga erwartet die Bayern ein hartes Programm. Auch jetzt bleibt zwischen den Spielen also kaum Zeit zur Erholung. Lahm sah darin aber keinen Nachteil: „Es ist gut, dass nun so viele Spiele kommen. Wir brauchen diese, um reinzukommen." Mit fünf Zählern sind die Bayern zwar besser wie zur gleichen Zeit im letzten Jahr gestartet, der Anspruch ist aber weitaus höher.

In der Bundesliga noch Sand im Getriebe

Nach dem Auftaktsieg gegen den VfL Wolfsburg (2:1) folgte eine bittere Niederlage bei Aufsteiger Kaiserslautern (0:2). Auch zum 65. Geburtstag von Franz Beckenbauer wurden keine Geschenke verteilt: Das 0:0 gegen Bremen und den 1. FC Köln zum Wiesn-Auftakt, machten den mittelprächtigen Start der Münchner perfekt. Sportdirektor Christian Nerlinger ist dennoch optimistisch: „Ich glaube, wir werden uns jetzt von Spiel zu Spiel steigern", betonte aber: „Das müssen wir auch!" Kapitän Mark van Bommel ist sich sicher: „Wir kriegen das schon hin" und auch van Gaal bleibt ruhig und stellt völlig zurecht fest: „Am Ende werden die Preise verteilt." Und die Bayern dürfen ihrem Briefkopf trotz eines mittelmäßigen Starts weitere Titel hinzufügen.

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