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PROFIS
27.07.2010

Leogang Tag 7: Schon wieder Regen

Die Bordsteine waren noch hoch geklappt im österreichischen Leogang, da machten sich die Profis von 1899 Hoffenheim bereits auf in Richtung Ortsausgang.

Eine 45-minütige Laufeinheit stand um kurz vor acht Uhr in der Früh auf dem Plan und eröffnete den Trainingstag der Hoffenheimer Bundesliga-Kicker. Bei leichtem Nieselregen wünschte sich der eine oder andere wohl das warme Bett zurück. Pünktlich um zehn Uhr ging es auf den Trainingsplatz, die Defensive mit Marco Pezzaiuoli auf dem Schwimmbadplatz, die Offensive im Steinbergstadion. Die Stadion-Kicker praktizierten nach einigen Passformen ein ausgiebiges Torschusstraining, bei dem auch Zsolt Petry seine Klasse unter Beweis stellen durfte und die glitschigen Geschosse ein ums andere Mal aus der Ecke fischte. Nach rund einer Stunde intensiven Trainings hieß es für die Offensive schnell zu den Schienbeinschonern zu greifen, denn die Defensive rückte zum Abschlussspiel im Steinbergstadion an. Nach dem Training äußerte sich Torjäger Vedad Ibisevic zur Situation im Hoffenheimer Angriff. „Die Abstimmung passt schon sehr gut. Mit den Jungs der U23 haben wir zwar viele neue an Bord, aber jeder einzelne arbeitet gut, um für die neue Saison optimal fit zu sein. Es ist sehr schade, dass vor allem Chinedu Obasi noch länger ausfallen wird. Bei Demba sieht es ein wenig besser aus. Spieler wie Boris Vukcevic oder Peniel Mlapa stehen in den Startlöchern, um diese Lücken zu schließen, auch Prince hat sicherlich Selbstbewusstsein durch die WM-Teilnahme getankt. Wichtig ist, dass sich niemand mehr verletzt", hofft der Bosnier.

Erfreulich aus Hoffenheimer Sicht war die Rückkehr von Isaac Vorsah, Prince Tagoe und Carlos Eduardo, die erstmals wieder ein Mannschaftstraining absolvierten. Matthias Jaissle und Manuel Gulde arbeiteten weiterhin individuell. Um 15.30 Uhr bat Chef-Trainer Ralf Rangnick seine Kicker zur nächsten Übungseinheit auf den Rasen. Pünktlich setzte auch wieder der Regen ein, was die Bälle wieder mehr Fahrt aufnehmen ließ. Der Schwerpunkt lag auf dem Spiel gegen den Ball, das anhand verschiedener Spielformen eifrig eingeübt wurde. Die Torhüter arbeiteten indes in der Halle an ihrer Schnellkraft, stießen jedoch wenig später zur Trainingsgruppe.

Am Mittwoch steht für die Rangnick-Schützlinge das zweite von drei Testspielen während des Trainingslagers auf dem Programm. Gegner um 18 Uhr im Steinbergstadion ist der türkische Erstligist Antalyaspor. „Wir haben bisher fünf Wochen lang gut gearbeitet. Wir sind soweit fit. Mit dem letzten Testspiel können wir zufrieden sein, auch wenn der Gegner kein Gradmesser war. Dieser könnte morgen Antalyaspor sein und dann am Ende des Trainingslagers Greuther Fürth", sagt Sejad Salihovic.

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