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PROFIS
30.07.2010

Leogang Tag 10: Geburtstagstisch für Jubilar Tobias Weis

Mitunter verabschieden sich die Fußball-Bundesligisten ins nicht allzu weit entfernte Österreich, um dem Alltag zu entfliehen und bei konstant sommerlich warmen Temperaturen die Vorbereitungen für eine lange Saison zu treffen. So auch 1899 Hoffenheim.

Doch in diesem Jahr machte Wettergott Petrus dem 1899-Tross einen Strich durch die Rechnung. Mehr Regen als Sonne und herbstliche Temperaturen prägen das Bild in Leogang in diesen Tagen. Doch von Lagerkoller ist keine Spur. Und so war auch am Freitag der Spaßfaktor abseits des Platzes wieder groß. Nach einem morgendlichen Lauf in verschiedenen Gruppen, warteten auf Geburtstagskind Tobias Weis zwar keine Eier und Mehl, die man über seinem Kopf entleerte, dafür hatten sich seine Teamkollegen eine andere Kopfbedeckung einfallen lassen. Sponge Bob-Teller und Hüte lagen auf dem eigens für den Jubilar gerichteten Geburtstagstisch, auch kleine Törtchen bedeckt mit Kerzen durften nicht fehlen. Die Leckerei musste jedoch bis nach dem Training warten, mit vollem Magen trainiert es sich zuweilen eher schlecht. „Die Jungs haben sich echt was einfallen lassen und ich bin gespannt, welche Überraschung noch so auf mich wartet. Die Hütchen werden heute den ganzen Tag getragen, mit Ausnahme des Trainings natürlich", freut sich Weis. Gekonnt bläst der 25-Jährige die Kerzen aus, einen Wunsch hat er für das neue Lebensjahr auch gleich parat: „Vor allem möchte ich gesund bleiben. Die letzten Monate waren nicht einfach mit den Operationen und der Reha. Diese Leidenszeit möchte ich hinter mir lassen und so lange wie möglich fit bleiben. Mein Ziel ist es, dass ich meinen ersten Bundesliga-Treffer erziele."

Um 10.30 Uhr stand die zweite Trainings-Aktivität des Tages auf dem Programm. Im Klatsch-Rhythmus ging es einige Runden um den Platz, auch ein kleines Happy Birthday wurde angestimmt. Nach dem intensiven Aufwärm-Programm wurden in abgesteckten Bereichen Spielverlagerungen trainiert. Abschließend unterteilte das Trainer-Team das Spielfeld in drei Zonen und es wurde auf zwei Tore gespielt. Beim Nachmittagstraining kam dann das Torhüter-Quartett ordentlich ins Schwitzen - Torabschlüsse in allen Variationen auf vier Tore wurden trainiert. Der Abend stand den Profis zur freien Verfügung. In den bisherigen zehn Tagen entdeckte so mancher Kicker seine Leidenschaft für das Pokern. Angesprochen auf die abendlichen Pokerrunden verriet Tobias Weis: „Christian Eichner ist für mich der absolute Poker-König. Bei ihm weiß man immer, was für ein Blatt er auf der Hand hat", lacht Weis. Am vorletzten Tag steht das dritte und letzte Testspiel für die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick auf dem Programm. Um 17 Uhr wartet in Saalfelden Zweiligist Greuther Fürth.

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