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16.04.2010

Christian Eichner im Interview: „Es wurde kein Spieler an den Pranger gestellt“

Viel zu bereden gab es unter der Woche bei 1899 Hoffenheim. Auch Verteidiger Christian Eichner war mit dabei und spricht nun im achtzehn99.de-Interview über den Gedankenaustausch mit Dietmar Hopp, den nächsten Gegner und warum 1899 zuletzt nur selten punktete.

Christian, in dieser Woche fanden zahlreiche Gespräche zwischen den Verantwortlichen und dem Mannschaftsrat statt. Wie fällt Dein Fazit aus?

Es war wichtig, dass wir uns ausgetauscht haben. Das beziehe ich sowohl auf das Gespräch zwischen dem Mannschaftsrat mit Ralf Rangnick, aber auch auf den Gedankenaustausch mit Dietmar Hopp. Über Inhalte möchte ich jedoch nicht sprechen, das ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Nur so viel: Die Gespräche waren sicherlich nicht dazu bestimmt einzelne Spieler an den Pranger zu stellen, sondern um sich konstruktiv über die Situation auszutauschen. Herr Hopp hat uns am Donnerstag einige Fragen gestellt und wir haben unsere Sicht der Dinge erklärt. Ich schätze es sehr an ihm, dass er die Ruhe behält und nicht in Aktionismus verfällt.


Die sportliche Situation wurde unter der Woche ausführlich thematisiert. Worin liegen die Gründe, dass man zuletzt nur wenig punktete?

Wir schaffen es momentan in den wenigen guten Phasen nicht, uns einfach mal selbst mit einem Tor zu belohnen. Wenn es mal nicht so gut läuft, brauchst du eben Erfolgserlebnisse. Das schafft man nicht durch reden, sondern durch Leistung auf dem Platz. In Führung zu gehen, wäre für den Kopf sehr wichtig. Was im Umkehrschluss passiert, hat man in den letzten Wochen gesehen, als wir in Rückstand geraten sind. In diesen Phasen schaffen wir es einfach nicht, uns zu wehren, da ist der Trainer an der Seitenlinie relativ machtlos.


Jetzt wartet eines der heimstärksten Teams auf Euch.

Ja, das stimmt. Die Borussia hat sich unter Jürgen Klopp kontinuierlich weiterentwickelt und steht für mich völlig zu recht unter den ersten fünf. Das war in der ersten Hälfte im Hinspiel mit das Beste, was eine Mannschaft in der Saison gegen uns gespielt hat. Sie spielen sehr aggressiv, schalten schnell um und sind äußerst laufstark. Damit ist schon alles gesagt, was wir am Sonntag auf dem Platz bringen müssen, um aus Dortmund etwas Zählbares mitzunehmen.

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