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ALLGEMEIN
19.05.2010

Im Polizei-Korso zum Signal Iduna Park

Sinsheim – Weinheim – Dortmund. Rund 60 Mitglieder des „Integrativen Fanclubs“ nahmen die knapp 400 Kilometer ins Ruhrgebiet auf sich, um die Rangnick-Schützlinge beim Auswärtsspiel im Signal Iduna Park lautstark zu unterstützen.

In Dortmund angekommen, war zunächst das Improvisationstalent der Dortmunder Polizei gefragt. Denn der Reisebus sowie die beiden Kleinbusse wurden nicht wie geplant auf einen nahegelegenen Parkplatz der Arena geleitet. Kurzerhand wurden die Plätze getauscht: Die Gehbehinderten in die Kleinbusse und schon ging es im Polizei-Korso ab zur Arena - ein schönes Erlebnis für die Fans der Blau-Weißen. „Das war eine tolle Aktion der Polizei, die Respekt und Dank verdient hat", sagt Michael Mildenberger, Behindertenbeauftragter von 1899 Hoffenheim und 1. Vorsitzender des „Integrativen Fanclubs". Ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern folgte wenig später im Inneren des Signal Iduna Parks. „Wir sind wie eine kleine Familie. Man freut sich jedes Mal wieder aufs Neue, wenn man bekannte Gesichter wieder sieht."

Auch die vorangegangenen Fahrten nach Wolfsburg, Schalke und Bremen erfreuten sich bereits reger Beteiligung. „Für unsere regelmäßigen Auswärtsfahrten haben wir weit mehr Anfragen als Karten", sagt Mildenberger, denn das Einzugsgebiet der Fanclub-Mitglieder reiche von Sinsheim bis Frankfurt und runter nach Freiburg, so Mildenberger weiter. Nicht nur behinderte Menschen können den Fanclub aus Weinheim begleiten, der integrative Gedanke soll Menschen jeglicher Art zusammen führen, denn Mildenberger weiß: „Es ist eine willkommene Abwechslung zu ihrem Leben in den Behinderteneinrichtungen."

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