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10.04.2010

Hoffenheim verpasst Befreiungsschlag

1899 Hoffenheim hat in der Fußball-Bundesliga eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Vor 26950 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena unterlag die Mannschaft von Chef-Trainer Ralf Rangnick dem 1. FC Köln mit 0:2.

Chef-Trainer Ralf Rangnick musste seine Startformation auf mehreren Positionen verändern. Neben Maicosuel, Boris Vukcevic und Franco Zuculini, die für diese Begegnung nicht zum Kader gehörten, musste Kapitän Per Nilsson aufgrund einer Innenbandzerrung passen. Auch Timo Hildebrand fiel mit Problemen im Bereich der Lendenwirbelsäule weiterhin aus. Josip Simunic rückte nach abgesessener Gelbsperre wieder ins Abwehrzentrum neben Manuel Gulde, der den Vorzug vor Marvin Compper erhielt. Christian Eichner kehrte ebenfalls zurück in die Startelf. Andreas Ibertsberger, der unter der Woche mit einem grippalen Infekt zum kämpfen hatte, nahm auf der Bank Platz. Chinedu Obasi stand erstmals wieder von Beginn an auf dem Rasen, nachdem er in Wolfsburg bereits wieder über 45 Minuten zum Einsatz kam.

Ibisevic verpasst Führung

Hoffenheim zu Beginn mit aggressivem Forechecking, doch es dauerte bis zur 15. Minute, ehe Vedad Ibisevic die erste gute Möglichkeit für 1899 Hoffenheim hatte. Der spielfreudige Chinedu Obasi legte den Ball mit der Hacke auf Ibisevic, der frei vor Mondragon auftauchte, doch den Ball nicht am heraus stürmenden FC-Keeper vorbei spitzeln konnte. Die Gäste zeigten sich in der Offensive zunächst äußerst harmlos und hatten in der gesamten ersten Hälfte nur zwei Torschuss zu verzeichnen, die Daniel Haas vor keinerlei Probleme stellten.

Matuschyk-Traumtor bringt Köln in Führung

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag für die Hoffenheimer. Adam Matuschyk fasste sich ein Herz und zog aus 25 Metern ab, der Ball schlug genau im Torwinkel ein (46.). Fortan war die Verunsicherung greifbar. „Das 0:1 war ein riesen Schock. Wir haben nach dem Gegentor keinen guten Fußball mehr gespielt", sagt Verteidiger Christian Eichner. Das Bemühen war den Blau-Weißen jedoch keineswegs abzusprechen, die Offensivaktionen verliefen sich aber zumeist in der vielbeinigen Abwehr der Kölner. Eine Viertelstunde vor dem Ende kam 1899 zu Möglichkeiten. Zunächst legte Obasi den Ball per Kopf mustergültig auf Ibisevic, der Bosnier schoss den Ball jedoch volley über das Tor (75.). Nur eine Minute später köpfte Salihovic eine Obasi-Flanke aus kurzer Distanz neben das Tor (76.).

Entscheidung durch Matuschyk

In der 81. Minute sorgte erneut Adam Matuschyk für Entscheidung. Der Kölner spazierte unbedrängt durch die Hoffenheimer Hälfte und überwand Torhüter Daniel Haas mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck. Hoffenheim in den letzten zehn Minuten mit dem Mute der Verzweiflung. Eine tolle Kombination über Obasi, Ibisevic und Beck sorgte noch einmal Gefahr vor dem Tor von Mondragon. Doch Ibisevic traf das Leder nicht voll und vergab die letzte Hoffenheimer Chance (88.). „Wir sind maßlos enttäuscht. Wir haben eine gute erste Hälfte gezeigt, aber es wieder verpasst einen Treffer zu erzielen. Man hat gemerkt, dass die letzten Wochen nicht spurlos an uns vorbeigegangen sind", resümierte Ralf Rangnick.

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