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20.11.2010

Hoffenheim gewinnt in Frankfurt - Ibisevic mit Doppelpack

1899 Hoffenheim hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. Bei Eintracht Frankfurt behielt die Mannschaft von Chef-Trainer Ralf Rangnick am Samstagnachmittag mit 4:0 die Oberhand. Vukcevic brachte 1899 vor der Pause in Führung, Ibisevic erhöhte mit einem Doppelpack innerhalb von nur 63 Sekunden auf 3:0, ehe Mlapa den Schlusspunkt setzte.

Zwei Änderungen in der Startelf

Ralf Rangnick veränderte sein Team im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen Freiburg auf zwei Positionen. Sejad Salihovic und Vedad Ibisevic kehrten zurück in die Startelf, Peniel Mlapa und Gylfi Sigurdsson mussten weichen. Weichen musste auch die 4-4-2-Formation aus der Partie gegen die Breisgauer. Rangnick entschied sich für das offensivere 4-3-3. Verletzungsbedingt nicht mit von der Partie waren Chinedu Obasi, Tom Starke, Josip Simunic und Manuel Gulde.

Vukcevic köpft Hoffenheim in Führung

Die Partie brauchte keine allzu lange Anlaufzeit. Beide Teams spielten vom Anpfiff weg munter nach vorne, offenbarten jedoch gerade in der Anfangsviertelstunde einige Lücken im Defensivverbund. In der 7. Minute marschierte Schwegler unbedrängt durchs Mittelfeld und passte schön in den Lauf von Gekas, der machte sich auf in Richtung Tor, doch Haas verkürzte den Winkel geschickt und verhinderte die Führung der Gastgeber.

Viele Räume boten sich auch für die Schützlinge von Trainer Ralf Rangnick, die es in Person von Boris Vukcevic allerdings zunächst verpassten den ersten Treffer zu erzielen. Der U21-Nationalspieler wurde in der 10. Minute mustergültig von Ba bedient, verzog aber aus kurzer Distanz knapp am langen Pfosten. Hoffenheim blieb in der Folge stets gefährlich, während die Hessen das Anfangstempo nicht halten konnten und zunehmend die Spielkontrolle den Kraichgauern überlassen musste. Die nächste Möglichkeit für 1899 bot sich Standard-Spezialist Sejad Salihovic. Sein Freistoß aus rund 25 Metern zwang Frankfurts Urgestein Oka Nikolov zur ersten Glanztat des Nachmittags (18.). In der 31. Minute zahlte sich die Überlegenheit der ganz in Weiß gekleideten Hoffenheimer aus. Eine Ecke von Sebastian Rudy köpfte Boris Vukcevic ungehindert am ersten Pfosten ein - eine bis dahin durchaus verdiente Führung. Nur eine Minute später hätte Ibisevic die Führung sogar ausbauen müssen. Eine Flanke von Sturmpartner Demba Ba brachte den Bosnier in eine perfekte Position, um Nikolov per Kopf zum 2:0 zu überwinden. Nikolov parierte allerdings glänzend und auch den Nachschuss entschärfte Nikolov - er bekam den Ball noch kurz vor der Linie zu fassen (32.). Hoffenheim kontrollierte bis zur Pause die Partie und brachte die Führung nicht wie zuletzt in Hamburg sicher in die Halbzeit.

Ibisevic meldet sich zurück

Beide Trainer sahen in der Pause keinen Handlungsbedarf und schickten dieselbe Elf ins Rennen.Nach etwas Leerlauf in den ersten Minuten der zweiten Hälfte übernahmen die Frankfurter die Kontrolle. In der 56. Minute hatte Hoffenheim Glück, dass Wingenbach nicht auf den Punkt zeigte. Demba Ba blockte einen Schuss von Altintop mit dem Arm und verhinderte eine mögliche Torchance der Eintracht. Frankfurt nun weiter am Drücker, das Spielgeschehen verlagerte sich immer weiter in die Hälfte der Kraichgauer. Die Defensive um Marvin Compper und Isaac Vorsah stand jedoch sicher und ließ keine Chancen zu. Auf der anderen Seite meldete sich Torjäger Vedad Ibisevic eindrucksvoll zurück. Der lauffreudige Andreas Beck setzte den Bosnier geschickt in Szene, Ibisevic entwischte seinem Bewacher Maik Franz und schob zum 2 :0 ein - ein Schock für die anrennenden Hessen, ein unbeschreibliches Glücksgefühl für den zuletzt arg gescholtenen Ibisevic (69.). Nur 63 Sekunden später schlug Ibisevic erneut zu. Mlapa setzte sich gegen Russ durch, spitzelte den Ball zu Ibisevic, der Nikolov keine Chance ließ (71.). Die Frankfurter steckten jedoch keineswegs auf, kamen jedoch auch weiterhin zu keinen nennenswerten Torchancen. In der Schlussphase legte dann 1899 noch einen Treffer nach. Der eingewechselte Mlapa brauchte das Leder nur noch über die Linie zu drücken, nachdem Sebastian Rudy zum zweiten Mal in dieser Partie als Vorbereiter glänzte (90.).

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