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30.06.2010

Hej dà¥, Pelle!

1899 Hoffenheim verliert einen großen Sportsmann und eine herausragende Persönlichkeit. Kapitän Per Nilsson wechselt nach drei Jahren im Kraichgau zum Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg. Am Mittwoch verabschiedete sich der Schwede in einer emotionalen Rede von seinen Teamkollegen. Für achtzehn99.de hat Pelle sich vor der Abfahrt noch ein wenig Zeit genommen.

Pelle, Du hast Dich gerade persönlich von der Mannschaft verabschiedet. Wie schwer fällt Dir der Weggang aus Deinem gewohnten Umfeld?

Der Abschied fällt mir unglaublich schwer. Ich habe gestern noch mit meiner Frau darüber gesprochen und sagte zu ihr, dass es bestimmt kein leichter Gang werden wird. Aber als ich die Jungs nochmal gesehen habe, war es schwer, die richtigen Worte zu finden. Es war definitiv die schwierigste Rede, die ich bisher halten musste.


Drei Jahre bei 1899 Hoffenheim liegen nun hinter Dir. Was macht die Zeit bei 1899 so speziell für Dich?

Es war eine überragende Zeit, in der ich so viele nette Menschen kennenlernen durfte. Ich habe den Verein ins Herz geschlossen und werde immer gerne wieder nach Hoffenheim zurückkommen.


Was wird Dir besonders in Erinnerung bleiben?

Der Aufstieg in die Bundesliga war der absolute Höhepunkt. Als ich nach Hoffenheim gekommen bin, hätte ich nie damit gerechnet, dass sich alles so schnell entwickeln würde. Wir haben mit unseren Erfolgen und der begeisternden Art Fußball zu spielen Geschichte geschrieben.


Was hat Dich letztlich dazu bewogen, Hoffenheim den Rücken zu kehren und nach Nürnberg zu wechseln?

Es gab nur sportliche Gründe. Ich sehe in Nürnberg die bessere Perspektive zu spielen. Ich hätte Hoffenheim nie verlassen, wenn ich die Chance gesehen hätte, regelmäßig zu spielen. Ich bin mir sicher, dass es der richtige Schritt war und ich mich in Nürnberg wohl fühlen werde.


Mit Timo Hildebrand und Dir haben zwei Persönlichkeiten den Verein verlassen. Wen siehst Du in der Rolle, in Eure Fußstapfen zu treten und eine Führungsposition zu übernehmen?

Ein Kandidat für mich ist Sejad Salihovic. Er hat alle Höhen und Tiefen mitgemacht und eine besondere Beziehung zu diesem Verein aufgebaut. Aber auch Tobias Weis hat das Zeug dazu. Ähnlich ist das bei Marvin Compper, Andreas Beck und Christian Eichner. Die Verantwortung muss künftig auf mehreren Schultern verteilt werden.

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