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25.01.2010

Gulde schnuppert Bundesliga-Luft

Manuel Gulde hat in seiner noch jungen Fußballer Karriere schon einiges erlebt. Zunächst ging es für den angehenden Abiturienten steil bergauf.

Nachwuchsspieler des Jahres 2008 sowie Deutscher B-Junioren-Meister mit 1899 Hoffenheim. Doch was folgte war ein Jahr Pause aufgrund von Verletzungen. Der 18-Jährige kämpfte sich heran, arbeitete hart an seiner Fitness. Die Lorbeeren kann er nun ernten. achtzehn99.de hat beim Bundesliga-Debütanten nachgefragt.

Manuel, Glückwunsch zum Bundesliga-Debüt!

Dankeschön!

Konntest du dich trotz der Niederlage etwas über deinen ersten Bundesliga-Einsatz freuen?

Naja, die Freude war eher verhalten. Es war leider kein schönes Debüt. Es wäre besser gewesen, wir hätten 3:0 gewonnen, aber man kann es sich nicht immer aussuchen. Aber nichts desto trotz ist gestern ein Traum für mich in Erfüllung gegangen.

War die Anspannung groß, als Tomislav Maric dich zur Spielerbank beordert hat?

Nein, ich war erstaunlich ruhig, hatte auch überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich eine Chance bekommen würde. Während des Spiels habe ich dann schon gemerkt, dass die Beine schwerer waren als sonst.

Du hattest lange Zeit mit Verletzungen zu kämpfen. Kamen dir irgendwann Zweifel, ob Du es überhaupt zurück in die Mannschaft schaffen könntest?

Ja, die gab es durchaus. Nach der dritten Verletzung innerhalb weniger Monate sind mir schon einige Gedanken durch den Kopf gegangen. Besonders in den ersten ein oder zwei Wochen. Man stellt sich Fragen wie: Was ist wenn ich es nicht schaffe, wieder gesund zu werden oder was passiert wenn ich mich nochmals an der gleichen Stelle verletze? Ich war froh, als ich mit dem Reha-Programm beginnen und mich ablenken konnte.

Ist dein erster Bundesliga-Einsatz für dich selbst Lohn der harten Arbeit?

Ja, das kann man so sagen. Das vergangene Jahr war nicht leicht für mich. Umso mehr freut es mich, dass ich durch gute Trainingsleistungen den Sprung ins Team geschafft habe. Aber eines ist klar: Ohne die angespannte Personalsituation wäre ich wohl nicht zum Einsatz gekommen.

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