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FRAUEN
21.10.2010

DFB-Pokal-Achtelfinale: Als Außenseiter zum HSV

Am Samstag, 13 Uhr, läuten die Teams des Hamburger Sportvereins und 1899 Hoffenheim das Achtelfinale im DFB-Pokal der Frauen ein.

Im Hamburger Wolfgang-Meyer-Stadion bestreiten die Kraichgauerinnen ihr erstes Pflichtspiel gegen eine Erstligamannschaft überhaupt. Trotz der Außenseiterolle sieht Trainer Jürgen Ehrmann Chancen für sein Team: „Für uns ist die erstmalige Achtelfinal-Teilnahme schon ein großer Erfolg und natürlich gehen wir als krasser Außenseiter in die Partie. Dennoch machen wir aus der langen Reise nach Hamburg keine Kaffeefahrt und wollen versuchen den HSV zu ärgern". Allerdings fehlt den Hoffenheimerinnen Susanne Hartel, die schon reichlich Erstligaerfahrung gesammelt hat. Die Torjägerin (zehn Treffer in der zweiten Liga) ist im Pokalwettbewerb noch zwei Spiele gesperrt.


Die Norddeutschen belegen in der 1. Bundesliga derzeit den 7. Tabellenplatz und haben 14 Punkte auf dem Habenkonto. Für HSV-Coach Achim Feifel und sein Team ist ein Weiterkommen ins Viertelfinale gegen den Zweitligaaufsteiger natürlich reine Pflichtsache. Mit Kim Kulig hat der Trainer eine der deutschen Topspielerinnen in seinen Reihen und mit den Stürmerinnen Antonia Göransson (Schweden) und Ana-Maria Crnogorcevic (Schweiz) wurden schon zwei weitere Spielerinnen für ihre A-Nationalmannschaften berufen. Der größte Hamburger Erfolg im DFB-Pokal liegt schon einige Jahre zurück - 2002 schaffte es der HSV bis in Finale, unterlag dort allerdings dem 1. FFC Frankfurt mit 5:0.

Die Hoffenheimerinnen treten die Reise nach Hamburg bereits am Freitag an. Am Freitagabend besucht das Team den Erstligaknaller HSV gegen Bayern in der Imtech-Arena. Nach einem hoffentlich guten Spiel am Samstag bleiben die 1899er noch einen weiteren Abend in der Elbmetropole, ehe es dann am Sonntag nach dem Frühstück wieder Richtung Heimat geht. Und wer weiß, im DFB-Pokal hätte nicht das erste Mal ein krasser Außenseiter seine kleine Chance genutzt...

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