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01.07.2010

Christian Eichner im Interview

Am Donnerstag testet 1899 Hoffenheim erstmals in der Vorbereitung beim FC Bammental. achtzehn99.de hat Christian Eichner vorab befragt.

Christian, das erste Trainingslager liegt hinter Euch. Wie waren die fünf Tage im Schwarzwald, mal von den körperlichen Anstrengungen abgesehen?

Sehr gut. Es war eine super Woche, alle waren mit sehr viel Spaß und Engagement bei der Sache. Das Trainingslager war aber auch abseits des Platzes überaus wichtig, denn wir hatten die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu unternehmen. Es war eine rundum gelungene Woche.


Haben sich die beiden Neuzugänge Tom Starke und Peniel Mlapa im Team schon akklimatisiert?

Ja, da sehe ich ohnehin keine Probleme bei uns. Sie haben sich vom ersten Tag an versucht einzubringen. Aber bis sie richtig in Hoffenheim angekommen sind, wird es noch ein paar Wochen dauern. Das war bei mir im letzten Jahr genauso.


Mit Christof Elser und Yannick Obenauer wurde die Stelle des abgewanderten Rainer Schrey doppelt besetzt. Wie waren die ersten Trainingseindrücke für Dich?

Beide sind mit sehr viel Spaß dabei und gehen aktiv auf die Spieler zu, wir können aber auch zu jeder Zeit auf sie zukommen. Es passt sehr gut im zwischenmenschlichen Bereich. In der Regel sind die Athletik-Trainer ja nicht so beliebt, weil zumeist das Spiel mit dem Ball zu kurz kommt. Aber das machen sie wirklich gut.


Marco Pezzaiuoli ersetzt Tomislav Maric als Co-Trainer. Welchen Eindruck konntest Du bislang von ihm gewinnen?

Ich kenne Marco Pezzaiuoli schon aus meiner Zeit beim Karlsruher SC, wo er mein Jugendtrainer war. Ich habe ihn dort schon als absoluten Fachmann kennen gelernt. Er wird das Training sicherlich bereichern. Das hat man schon in den ersten Einheiten erkennen können. Ich denke, er passt gut zu 1899 Hoffenheim und dem Konzept, das hier verfolgt wird.


Am Donnerstag steht das erste Testspiel beim FC Bammental auf dem Programm. Ralf Rangnick gibt gegen unterklassige Gegner gerne Zusatzaufgaben. Was glaubst Du, hat er sich dieses Mal ausgedacht?

Das weiß ich nicht. Mal sehen, ob da noch was kommt. Ich freue mich aber auf das Spiel, weil es eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag ist und darüber hinaus eine gute Gelegenheit bietet, sich der Region zu präsentieren und zu zeigen, dass in Hoffenheim wieder eine Einheit auf dem Platz steht.


Kommen wir kurz zu Dir persönlich. Es gab Gerüchte um einen Wechsel zum 1. FC Köln. Wurde dies von den Medien hochgekocht oder war tatsächlich etwas dran an den Gerüchten?

Es lagen mir einige Angebote aus der Bundesliga vor, doch ich habe mit keinem Club Gespräche geführt. Ich hatte mit Ralf Rangnick in der Sommerpause ein langes Gespräch, danach war mir klar, dass ich auf jeden Fall hier bleibe. Ich fühle mich wohl, es gibt also keinen Grund für einen Wechsel.


Nach den Abgängen von Timo Hildebrand und Per Nilsson haben zwei erfahrene Spieler den Verein verlassen. Hat sich Deine Rolle im Team dadurch verändert? Stehst Du jetzt noch mehr in der Verantwortung?

Ich denke nicht, dass sich meine Rolle innerhalb der Mannschaft verändern wird. Ich stand auch vorher schon in der Verantwortung. Aber klar ist auch, dass sich die Verantwortung auf mehrere Schulter verteilen muss. Es trägt zwar einer die Binde, doch es steht ein Kollektiv dahinter, das gemeinsam dafür Sorge tragen muss, dass alle in die gleiche Richtung gehen.

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