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PROFIS
26.10.2010

Nächster Gegner: Andreas Görlitz über den FC Ingolstadt

Andreas Görlitz ist der bekannteste Neuzugang der Saison beim FC Ingolstadt 04 und wohl auch der überraschendste: Kaum jemand hätte vermutet, dass der ehemalige Nationalspieler vom FC Bayern München zum Zweitliga-Neuling wechseln würde. Doch der Rechtsverteidiger ist kein gewöhnlicher Profi. Zumindest ist uns sonst keiner bekannt, der während seiner Fußballer-Karriere noch in einer ambitionierten Rockband spielt. Vor dem Pokal-Spiel spricht Andreas Görlitz über…

...seinen Verein: „Der FCI ist kein gewöhnlicher Zweitliga-Verein, das merkt man sehr schnell, wenn man hier ist. Man sieht es am professionellen Umfeld - allen voran am neuen Audi-Sportpark. Man spürt, dass in Ingolstadt richtig etwas entsteht. Daran ändert auch unser Saison-Start nichts."

...den Saison-Start: „Der ging, das muss man so deutlich sagen, mächtig in die Hose. Dafür gibt es eine Menge Gründe. Zum Beispiel die zahlreichen Verletzungen und die Tatsache, dass einige Spieler erst spät zur Mannschaft kamen. Wir hatten wenig Zeit uns zu finden. Dann kam noch Pech dazu. Außerdem hat man in der einen oder anderen Partie gesehen, dass es vielleicht noch etwas an Erfahrung fehlt. Aber das ist bei einem Aufsteiger normal, wir lernen ständig dazu.

...die Perspektive: „Mittelfristig bin ich überzeugt, dass mit Ingolstadt einiges möglich ist. Aber daran denken wir derzeit nicht. Zunächst gibt es für uns nur eines: Punkten, Punkten, Punkten, damit wir möglichst schnell aus dem Tabellenkeller rauskommen. Ganz kurzfristig ist es unser Ziel, ein gutes Pokalspiel in Hoffenheim abzuliefern und so Selbstvertrauen zu tanken."

...die Chance auf's Weiterkommen: „Hoffenheim ist natürlich der klare Favorit. Für einen Sieg müssen wir schon einen sehr guten und Hoffenheim einen schlechten Tag erwischen. Aber wir glauben an unsere Chance und werden darum über die volle Spieldistanz hinweg kämpfen - es wäre schließlich nicht die erste Pokal-Überraschung.

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