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05.11.2009

Wolfsburg-Spiel als Standortbestimmung

Mit dem 1:0-Auswärtssieg in Freiburg im Rücken empfängt 1899 Hoffenheim am Samstag, 15.30 Uhr in der Rhein-Neckar-Arena, den deutschen Meister VfL Wolfsburg. „Unser Publikum und unsere Fans sind außergewöhnlich. So eine stimmgewaltige Unterstützung bei jedem Spiel war weder von unserer Seite noch von anderen, die das Geschehen in Hoffenheim verfolgen, zu erwarten“, freut sich Manager Jan Schindelmeiser auf eine erneut lautstarke Rhein-Neckar-Arena gegen den VfL.

Viel Respekt zollte Chef-Trainer Ralf Rangnick den Niedersachsen vor dem Verfolger-Duell am Samstag. „Sie sind der amtierende deutsche Meister und die einzige deutsche Mannschaft, die beste Chancen auf ein Weiterkommen in der Champions-League hat. Es ist eine Herausforderung, auf die wir uns freuen. Wir müssen schon eine Top-Leistung abrufen, um die drei Punkte einzufahren." Die Offensive der Wölfe kommt allmählich ins Rollen. In den letzten beiden Partien gegen Mainz und Istanbul netzten die Wölfe jeweils dreimal ein. Doch seine Defensive bereitet Chef-Trainer Armin Veh nachwievor Kopfzerbrechen. 19 Gegentore bedeutet Platz 15 in der Statistik. Mit 1899 Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg treffen zwei der stärksten Offensivabteilungen der Bundesliga aufeinander. Schon im vergangenen Jahr lieferten sich beide Mannschaften eine umkämpfte Partie, bei der Hoffenheim am Ende mit 3:2 die Oberhand behielt.

Mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten könnte 1899 Hoffenheim einen weiteren Schritt nach vorne machen und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen. Sowohl Ralf Rangnick als auch Jan Schindelmeiser wissen jedoch, dass Wolfsburg ein anderes Kaliber ist, als die letzten Gegner in der Bundesliga. „Es ist ein Prüfstein sich mit den Großen der Liga zu messen", so Schindelmeiser und Rangnick hob noch einmal die Offensivstärke der Gäste heraus: „Sie können es sich zur Zeit leisten, Grafite oder Martins auf der Bank zu lassen, das sagt schon alles über die Offensivstärke aus." Der Fußballlehrer ist sich zudem sicher, dass die Wolfsburger durch den Sieg in der Champions-League ordentlich Rückenwind für die Bundesliga bekommen haben. Auch Maicosusel ist sich sicher, dass das Spiel gegen Wolfsburg keine einfache Aufgabe wird. „Wolfsburg hat Qualität, aber durch ein gutes Ergebnis können wir uns oben weiter festsetzen. Das ist unser Ziel." Der Brasilianer hat seinen Rhythmus nach anfänglichen Schwierigkeiten gefunden und geht mit viel Selbstvertrauen ins Spiel.

Personell hat sich seit dem Spiel beim SC Freiburg nur wenig verändert. Chinedu Obasi wird Ralf Rangnick weiter fehlen. Zudem wird Andreas Ibertsberger nach seiner Gesichtsverletzung voraussichtlich bis zur Winterpause ausfallen. Matthias Jaissle musste sich einer Athroskopie im Knie unterziehen und muss erneut pausieren. Tobias Weis macht Fortschritte, eine Rückkehr in den Kader kommt jedoch noch zu früh. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es bei Demba Ba. Ob der Senegalese schon am Samstag wieder in die Mannschaft zurückkehren wird, entscheidet sich am morgigen Freitag.

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