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AKADEMIE
28.09.2009

„Wir haben sehr viel mitnehmen können“ / Mini-Fußball-Fortbildung für externe Trainer ein voller Erfolg

Rund 120 Trainer aus der Region säumten am Donnerstagabend die Ränge des Kindersportplatzes hinter dem Dietmar-Hopp-Stadion. Sie waren der Einladung von Frank Fröhling, Koordinator Grundlagentraining bei 1899 Hoffenheim, gefolgt, der eine Fortbildung zum Thema „Mini-Fußball“ angeboten hatte.

Fröhling begrüßte die anwesenden Trainer und Mini-Fußball-Interessierten und betonte, dass es in dieser Spielform um die Entwicklung der Spielintelligenz geht. Anschließend übergab er an Dominik Drobisch, der bei 1899 mehrere Kindermannschaften trainiert und der ebenfalls ein paar einleitende Worte an die eingeladenen Gäste richtete. Es ist Teil der 1899-Philosophie, Trainer anderer Vereine am Know-How teilhaben zu lassen und dadurch Nachahmer im Mini-Fußball-Konzept zu finden, damit auch die Kinder anderer Klubs von diesen Kenntnissen profitieren können.
Eine Demo-Gruppe fußballbegeisterter Kinder unter Anleitung von Trainer Carsten Kuhn untermalte die Ausführungen Drobischs im Praxis-Teil und zeigte verschiedene Spiel- und Übungsformen des Mini-Fußballs nach Horst Wein, dem Vorreiter in Sachen kindgemäßes Training und Spielintelligenz-Entwicklung.
Beim Mini-Fußball stehen sich drei gegen drei Spieler auf einem 25 mal 25 Meter großen Feld gegenüber. Gespielt wird auf vier Kleintore, das heißt, jede Mannschaft verteidigt zwei. Torhüter gibt es nicht, Tore dürfen erst hinter der Mittellinie erzielt werden. Die Herberger-Weisheit findet in dieser Version keine Anwendung, denn ein Spiel dauert hier nur zwölf Minuten - nach jeweils drei Minuten werden im „Blockwechsel" die drei Kinder jedes Teams gegen drei neue ausgetauscht. Eine Mannschaft besteht insgesamt aus sechs Spielern, so dass jedes Kind sechs Minuten Einsatzzeit erhält.
„Die Fortbildung war überragend", zollte Alexander Pakurar der Fortbildungsmaßnahme großes Lob. Der F-Jugend-Trainer des SC Käfertal (Mannheim) war mit zwei Klubkollegen anwesend. „Es war sehr interessant zu sehen, welche Spielformen man mit den Kindern machen kann und mal zu erfahren, wie das hier in Hoffenheim aufgezogen wird. Wir haben sehr viel für unsere Arbeit mitnehmen können. Besonders interessant fand ich den Hinweis, dass wir den Kindern keine Monologe halten, sondern ihnen über gezielte Fragestellungen Lösungswege aufzeigen sollen." Besonders begeistert war Pakurar von der Vorführgruppe: „Die Jungs waren voll dabei und haben das wirklich super gemacht."
Für die Zukunft sind weitere solcher Fortbildungsmaßnahmen für Trainer und Kinder geplant. Interessenten melden sich bei Frank Fröhling unter frank.froehling@tsg-hoffenheim.de

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