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U23
22.08.2009

U23 gewinnt in Durlach mit Mühe 3:1

Mit einem 3:1 (1:0)-Erfolg beim ASV Durlach hat die U23 ihre Leistung aus der Vorwoche bestätigt und nach zwei Siegen in Serie im oberen Tabellendrittel Fuß gefasst. Die Tore erzielten Adam Jabiri (2) und Kai Herdling, die Einfuhr der drei Zähler war allerdings ein hartes Stück Arbeit.

In der ersten Viertelstunde hatte das Team von Trainer Markus Gisdol erhebliche Probleme, ins Spiel zu finden und Glück, dass Jerome Gondorf nur den Pfosten traf. Über einen frühen Rückstand hätten sich die Hoffenheimer nicht beklagen dürfen. Doch nach 20 Minuten fand die Truppe um Kapitän Kai Herdling besser in die Partie und ging – zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend – durch Adam Jabiri mit 1:0 in Führung. Marco Terrazzino hatte nach Vorarbeit Herdlings abgezogen, seinen Schuss konnte ASV-Schlussmann Sebastian Dohm nur abklatschen und Jabiri war zur Stelle, um die Kugel aus sieben Metern ins leere Tor einzuschieben (23.). Der Neuzugang vom TSV Großbardorf hätte in der 31. Minute sogar auf 2:0 erhöhen können: Nach Terrazzinos langem Ball auf den zweiten Pfosten stoppte der Stürmer die Kugel und schoss knapp links am Durlacher Gehäuse vorbei. Zwei Minuten später tauchte Jabiri nach steilem Pass alleine vor Dohm auf, der einen Tick schneller am Ball war und ihn gerade noch wegspitzelte. Den anschließenden Heber aus zirka 30 Metern auf das verwaiste Tor setzte Herdling über die Latte. Kurz vor der Pause bot sich nach einer missglückten Abwehraktion den Platzherren noch die Ausgleichschance, doch Patric Gondorfs Schuss flog mehr oder weniger direkt auf 1899-Keeper Jens Grahl.

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie zunächst ohne nennenswerte Chancen vor sich hin, ehe Christopher Vivell – der beim 4:2 gegen den SV Bonlanden eine Woche zuvor immerhin drei Mal eingenetzte hatte – den Ausgleich auf dem Fuß hatte, als er mutterseelenallein vor Grahl auftauchte, ihm allerdings der Ball versprang und Grahl rechtzeitig klären konnte (59.). Drei Minuten später Gefahr auf der anderen Seite: Terrazzino legt auf Jabiri zurück, dessen Schuss verfehlt das Tor nur knapp. Doch in der 65. Minute sollte es schließlich klappen: Der gerade eingewechselte Juri Neumann bediente mit einem Pass in die Gasse seinen Kapitän, der sich freistehend vom Elfmeterpunkt nicht zwei Mal bitten ließ – 0:2 (65.). Die Partie schien entschieden, doch wie schon beim 4:2 gegen die Stuttgarter Kickers ließen die Hoffenheimer ihren Gegner noch einmal ins Spiel kommen. Der ASV entfachte über die rechte Seite mehr und mehr Druck, Murat Cetinkaya überspielte David Kienast und flankte auf den zweiten Pfosten, wo Jerome Gondorf mühelos aus fünf Metern einköpfen durfte (69.). Kurze Zeit später war tiefes Durchatmen angesagt, als Kristof Müller aus zehn Metern über das Tor köpfte.

In der 81. Minute fiel schließlich das vorentscheidende 3:1. Neumanns Hereingabe leitete der ebenfalls eingewechselte Dominik Kaiser direkt auf Jabiri weiter, der aus acht Metern zum 3:1-Endstand traf. Fünf Minuten vor dem Ende hätte Herdling noch einen draufsetzen können, als er den kollektiven Tiefschlaf der Durlacher Defensive ausnutzte, den Ball eroberte, einen Gegner ausspielte – und den Ball aus acht Metern über das Tor ballerte. Die letzte Chance des Spiels hatte der Durlacher Müller, doch mit dessen 28- Meter-Schuss hatte Grahl keine Mühe.

„Wir hatten heute große Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen und waren froh, 1:0 in Führung zu gehen“, haderte Gisdol nach der Partie. „Nach dem 2:0 dachten wir, durch zu sein, haben uns aber das Leben schwer gemacht, weil wir hinten wieder zu offen waren und Durlach erlaubt haben, nochmal heranzukommen. Das 3:1 war eminent wichtig, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.“

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