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U23
08.10.2009

U23: Dominik Kaiser strahlender Sieger beim Fußball-Golf

Nach drei anstrengenden Trainingseinheiten zu Wochenbeginn stand bei den U23-Spielern am Mittwoch etwas Abwechslung auf dem Programm. Nach der Vormittagseinheit und dem gemeinsamen Mittagessen ging es ins pfälzische Dirmstein, um auf der Anlage des „Soccerpark“ den besten Fußball-Golfer zu küren. Platz eins ging an … Dominik „Franz“ Kaiser.

Ohne die gesundheitlich angeschlagenen Adam Jabiri, Benjamin Maas und Markus Gisdol machte sich die U23 bei idealen Fußballgolf-Temperaturen auf den Weg nach Dirmstein. Zuvor wurde allerdings heftig diskutiert, wem denn nun die Favoritenrolle zukomme - erstaunlicherweise sahen die meisten Akteure sich selbst am Ende auf der obersten Stufe des Siegertreppchens.
Der zwei Kilometer lange Kurs (Par: 72) besteht aus 18 zwischen 50 und 250 Meter langen Bahnen und verlangte den Spielern alles ab. An dem knallharten Wettbewerb - neben dem ausgelobten Preisgeld aus der Mannschaftskasse standen schließlich auch Stolz und Ehre auf dem Spiel - beteiligte sich auch das Trainerteam Otmar Rösch, Nešo Đurić und Oliver Tuzyna.

Besonders knifflig waren jene Bahnen, an deren Ende eine Pyramide „bezwungen" werden oder der Ball in den Kofferraum eines amerikanischen Straßenkreuzers gelupft werden musste. „Die letzten zwei habe ich versaut", sagte Đurić. „Ansonsten hätte ich das Ding gewonnen." Stattdessen lieferten sich Dominik „Franz" Kaiser und Jacob Ammann einen erbitterten Kampf um die Siegprämie, den der Mittelfeldspieler gegen den Verteidiger am Ende klar für sich entschied. Kaiser blieb mit 78 Versuchen sechs über Par, Ammann zog sich mit für einen Abwehrspieler beachtlichen 85 aus der Affäre.

„Ihr wart besser als die Profis des 1.FC Kaiserslautern", bescheinigte der Bahnbetreiber den Hoffenheimern eine starke Leistung. Die Roten Teufel hatten kürzlich ebenfalls den „Soccerpark" aufgesucht und in Axel Bellinghausen ihren Sieger gefeiert. Der Mittelfeldmann benötigte für seinen Triumph allerdings 89 Versuche...
Großes Pech hatte übrigens Christoph „Locke" Hemlein. Lange Zeit aussichtsreich im Rennen, ließ er sich gegen Ende des zweistündigen Spiels von Sturmpartner Kai Herdling zunehmend aus der Ruhe bringen. Mit seinen 118 Versuchen landete er in der Endabrechnung auf dem letzten Platz.

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