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AKADEMIE
30.09.2009

Neun Hoffenheimer starten Berufskolleg „Sport- und Vereinsmanagement“

Die Max-Weber-Schule in Sinsheim, eine von fünf Partnerschulen von 1899 Hoffenheim, bietet ab diesem Schuljahr ein dreijähriges Berufskolleg an, das mit dem Abschluss „Staatlich geprüfter Sportassistent“ endet. Gleich neun Hoffenheimer Nachwuchsspieler nehmen dieses Angebot wahr.

Mirko Kirchner, Daniel Lück, Björn Recktenwald (alle U19), Dimitrios Babanatsas, Dennis Bauer, Felix John (U18), Thomas Kalinovski, Marcel Linn und Felix Müller (U17) streben den Erwerb der Fachholschulreife an, ohne dabei den Leistungssport vernachlässigen zu müssen. Das dreijährige Berufskolleg „Sport- und Vereinsmanagement" ermöglicht durch ans Training angepasste Schulzeiten und die Streckung von zwei auf drei Jahren ausreichende Trainingszeiten für ihre weitere sportliche Entwicklung. Gleichzeitig ebnen sich die Schüler den Weg in viele Studienrichtungen. Dabei sind sie in guter Gesellschaft, nehmen doch auch Leistungssportler anderer Vereine - wie etwa der Jungadler Mannheim - oder Kaderathleten des Olympiastützpunkts Rhein-Neckar dieses Angebot wahr.
Die Schüler werden an vier Tagen in der Woche 20 Stunden unterrichtet. Die restlichen Stunden sind für das Pflichtpraktikum und Training reserviert. Voraussetzungen für das Kolleg sind ein mittlerer Bildungsabschluss, Nachweis für eine Praktikumsstelle sowie Stationen als Leistungssportler. Zielgruppe sind junge, aktive Sportler, die Kenntnisse für Managementaufgaben im Sport oder nach ihrer aktiven Karriere erwerben wollen. Unterrichtet werden Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie, Ethik, Gemeinschaftskunde und Wirtschaftspolitik, Betriebliche Kommunikation, Daten- und Textverarbeitung, Betriebswirtschaft sowie Rechnungswesen und Steuerrecht.

Den Nachweis von rund 1000 Praktikumsstunden erbringen die angehenden Hoffenheimer Sport- und Vereinsmanager klubintern. Dazu gehören unter anderem Medienarbeit, Verwaltungstätigkeiten oder die Arbeit im Stadion-Fanshop sowie in der Ticketing-Abteilung. Nebenbei absolvieren sie einen Workshop mit der „Ballschule Heidelberg", der sie dazu befähigen soll, bereits bestehende Ballschulgruppen zu leiten. Ab November werden ihnen schließlich eigene Gruppen zugeteilt („Ballschule meets 1899").

„Ich habe mich für das BK-Sport entscheiden, weil ich das Ziel habe, später Fußball-Profi zu werden", sagt Dennis Bauer aus der aktuellen U18-Mannschaft. „Natürlich ist das sehr schwer und nur ein geringer Teil der Jugendspieler schafft das. Deswegen sollte man sich als Jugendspieler nicht nur auf Fußball, sondern auch auf die Schule konzentrieren. Das BK-Sport bietet optimale Möglichkeiten, sich sowohl schulisch, als auch sportlich weiterzuentwickeln. Daher bin ich glücklich, dass uns der Verein solch eine Chance ermöglicht."

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