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AKADEMIE
20.08.2009

U19 empfängt zum Saisonstart Bayern

Nach den Profis und den B-Junioren stehen nun auch die A-Jugendlichen von 1899 Hoffenheim vor ihrem Saison- und Heimspielauftakt gegen den FC Bayern. Am Sonntag, 11 Uhr, erwartet die Truppe von Trainer Guido Streichsbier die U19 des deutschen Rekordmeisters im Dietmar-Hopp-Stadion.

Knapp zwei Wochen nach dem 1:1 der Profis zum Bundesliga-Start machte es die U17 beim 2:1 unter der Woche besser – nun sind also Streichsbiers Jungs dran. „Wir haben uns diese Woche mit dem normalen Mix aus Vorfreude und Nervosität bewegt“, sagt der Coach. Mit dem 2:0-Abschlusssieg gegen Phönix Schifferstadt am Dienstag im Jugendförderzentrum Zuzenhausen – gespielt wurden drei Mal 30 Minuten, um möglichst vielen Spielern eine Einsatzchance zu geben – hat die U19 die Vorbereitungsphase abgeschlossen. „Diese ersten Wochen waren gesäumt von einigen Verletzungen, die einem zunächst das Gefühl geben, nicht perfekt eingespielt zu sein. Aber wie die Erfahrung zeigt, formt sich ein Team sowieso erst im Laufe einer Saison“, bleibt Streichsbier weitestgehend gelassen.

Positiv bewertet der Trainer die enge Leistungsdichte innerhalb des Kaders. „Auch wenn wir jetzt einige Spieler zunächst aus Gründen der Spielpraxissammlung am Wochenende bei der U18 laufen haben, ist das keine Aussage bezüglich der Qualität“, erklärt er. „Wir halten es für vernünftiger, die Jungs im Spielrhythmus zu halten, anstatt sie für Fünf-Minuten-Alibi-Einsätze an jedem Wochenende auf der U19-Bank dabei zu haben. So entwickeln sich die Spieler weiter und sind immer eng dran am U19-Kader.“

Beim 2:0 gegen Schifferstadt gab das frühe 1:0 durch Claudio Bellanave eher das Signal, die Partie im Griff zu haben, und nicht etwa jenes, aktiv weiterspielen zu müssen. „Dadurch kamen wir in einen zu leichtfertigen Trott, der uns zu einem durchschnittlichen Spiel geführt hat. Damit war ich nicht zufrieden“, bilanzierte Streichsbier. Das 2:0 durch Marcel Sökler war schön herausgespielt, aber die sehr gut organisierten Gäste hätten durchaus ein Tor verdient gehabt.

Auftaktniederlage der Bayern nicht überbewerten

Jetzt also kommt der FC Bayern München ins Dietmar-Hopp-Stadion. Der Saisonauftakt der Roten ging mit einem 1:3 zu Hause gegen Mainz 05 in die Hose. „Die Niederlage der Münchner kam auch durch eine frühe Rote Karte zustande. Nachdem die Bayern die Anfangsphase dominiert hatten, gerieten sie durch den Platzverweis auf die Verliererstraße. Uns erwartet eine Mannschaft, die größtenteils mit einem sehr starken jüngeren Jahrgang 1992 und einigen sehr guten Individualisten wie Nicola Sansone oder Dennis Vatany aus dem älteren Jahrgang 1991 bestückt ist“, kennt Streichsbier die Stärken des kommenden Gegners. „Auf der Bank sitzt mit Kurt Niedermayer ein von mir sehr geschätzter Trainerkollege, der eine sehr große Erfahrung besitzt und schon lange Jahre die Junioren des FC Bayern mit Erfolg betreut.“

Nachdem das eigentliche Hoffenheimer Auftaktspiel bei Jahn Regensburg auf den 3. September verlegt wurde, startet das Team nun also mit einwöchiger Verspätung in die Saison. „Für uns gilt es, ein gutes Spiel abzuliefern und die Taktiken, die wir offensiv und defensiv in den ersten Wochen einstudiert haben, nun im Wettkampf auf den Platz zu bringen. Die letzten Einheiten sowie das Trainingslager in der Sportschule Schöneck geben allen Anlass zum Optimismus. Wichtig ist, dass die Jungs dem Spiel mit Freude und Entschlossenheit entgegensehen“, so Streichsbier, der hinzufügt: „Mit Blick auf die ersten Ergebnisse und Teams erwartet uns eine tolle Saison, in der sich die Jungs an jedem Wochenende mit starken Gegnern und Einzelspielern messen können. Und der Spielplan will es auch so, dass wir in den ersten Begegnungen neben den Bayern auch die beiden badischen Duelle gegen den KSC und den SV Waldhof bestreiten. Bis Mitte September sind wir hinsichtlich der Erkenntnisse zum Entwicklungsstand unserer Spieler und des Teams sicherlich ein Stück weiter.“

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