PROFIS
28.02.2016

Die Stimmen zum Spiel in Dortmund

Das sagten die Beteiligten nach dem 1:3 der TSG bei Borussia Dortmund.

Julian Nagelsmann: Ich habe die Mannschaft kurz zusammengeholt und ihr einiges gesagt. Das war nach diesem Spiel nicht so einfach. Wir müssen auf der ersten Halbzeit aufbauen; wir waren das gefährlichere Team. Vielleicht können wir das 2:0 machen. Der Mannschaft kann ich nichts vorwerfen. Wir haben bis zum Schluss gerackert. Vor der Halbzeit haben wir den Plan perfekt umgesetzt. Man kann die Rote Karte vertreten, aber sie ist eine harte Entscheidung. Mit elf Mann hätten wir nicht 1:3 verloren. Dortmund hatte vor der Pause keine echte Abschlusschance – das war sehr gut.

Thomas Tuchel: Wir haben schon zu Beginn gut die Räume auf den Außen gefunden, aber die Hereingaben waren nicht gut genug, um in Führung zu gehen. Hoffenheim hat dann gutes Pressing gespielt und Ballverluste erzwungen, da kamen wir in Bedrängnis. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir Druck, aber kein Tor gemacht. Nach der Pause haben wir viel investiert - körperlich und mental. Hoffenheim war leidenschaftlich und konsequent. Sie sind ihrer Idee voll gefolgt. Ich bin froh, dass uns das erste Tor gelungen ist. So gab es auf dem Feld und auf den Rängen eine besondere Stimmung. Ich bin vollkommen zufrieden, weil wir wissen gegen wen wir gespielt haben. Das hat mit einem Team auf Platz 17 wenig bis garnichts zu tun.

Kevin Volland: Nach der Roten Karte war es sehr schwer. Wir waren dann vielleicht nicht mehr mutig genug mit dem Ball. Die erste Halbzeit war okay, aber wir haben die Möglichkeiten nicht ausgenutzt. Ich kann auch das 2:0 machen. So verdient es Dortmund am Ende. Der Platzverweis ist eine harte Entscheidung. Bis dahin haben wir es richtig gut gemacht.

Oliver Baumann: Der Platzverweis war spielentscheidend. Er stoppt den Konter ohne ihm weh zu tun, denke ich. Bis dahin lief alles perfekt für uns. Wir haben kaum etwas zugelassen. Es war mehr drin heute. Wir haben unseren Plan überragend umgesetzt. Mit zehn Mann wurde es schwer, da drückt Dortmund extrem. Die Enttäuschung ist groß.

Sebastian Rudy: Schade für die ganze Mannschaft. Wir haben auch zu zehnt super gekämpft. Vor der Halbzeit war das 2:0 drin. Ich komme bei der Roten Karte natürlich zu spät und treffe Aubameyang. Ich denke, Gelb wäre okay gewesen, aber ich muss die Entscheidung akzeptieren. Es hilft ja nichts. Das war ein seltsamer Geburtstag - den muss ich so nicht noch mal haben.

Niklas Süle: Vor der Halbzeit hatten wir neben dem Tor noch ein, zwei weitere Möglichkeiten. Der BVB hatte nur den Freistoß kurz vor der Pause. Mit der Roten Karte wurde es schwer. Wir mussten den Spieler ganz vorne aufgeben und konnten nur noch verteidigen. Dortmund hat alles nach vorne geworfen - es kam eine brutale Welle auf uns zu. Wir können trotz der Niederlage selbstbewusst sein und einiges in das Spiel gegen Augsburg mitnehmen. Am Mittwoch wollen wir die drei Punkte zuhause behalten.

Michael Zorc: Ilkay Gündogan hat richtig Dampf gemacht. Das hat uns geholfen. Wir haben uns viele Chancen erspielt, konnten sie aber erst zum Ende nutzen. Den Platzverweis habe ich nur einmal gesehen – aus meiner Sicht ist er regelkonform, weil Rudy von hinten kam. Gegen Ende war es wie Handball. Zum Glück haben wir die Lücke gefunden. Nach dem 1:1 hatte ich den Glauben, dass wir heute gewinnen. Hoffenheim hat mich nicht überrascht. Das ist eine sehr gute Mannschaft.

 

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