PROFIS
07.02.2016

Die Stimmen zum Spiel gegen Darmstadt 98

Das sagten die Beteiligten nach dem 0:2 der TSG im Heimspiel gegen Darmstadt 98.

Huub Stevens: Wir haben in den ersten 15 bis 20 Minuten eigentlich gar nicht in die Partie gefunden. Das ist natürlich Kopfsache. Gerade als wir dann besser werden, bekommen wir das 0:1. Das ist ein harter Schlag für die Jungs. Aber wir stehen auf und haben nach der Pause viele gute Möglichkeiten. Wir nutzen sie aber nicht und dann bekommt man eben Probleme. So war das heute.

Dirk Schuster: Wir haben gut in die Partie gefunden und unsere Vorgaben gut umgesetzt. Wir wollten Fehler provozieren und die Hoffenheimer Unsicherheit nutzen. Als die TSG dann stärker aufkam, haben wir das 1:0 gemacht, das hat uns natürlich gut getan. Nach der Pause hatten wir die eine oder andere brenzlige Situation zu überstehen – auch mit ein bisschen Glück. Ich bin stolz auf die Mannschaft: Wir haben leidenschaftlich und diszipliniert verteidigt, aber auch immer wieder den Weg nach vorne gesucht. Es war ein sehr intensives, rassiges Spiel. Sind froh und glücklich über den „Dreier“.

Ermin Bicakcic: Wir haben uns heute viel vorgenommen und wir hätten das Spiel gerne gewonnen. Nach einem schweren Start sind wir gut ins Spiel gekommen und bekommen dann so ein Eier-Ding. In der zweiten Halbzeit haben wir zu viel um das Tor herum gespielt. Uns hat die Zielstrebigkeit gefehlt. Die Niederlage ist extrem bitter, aber wir atmen noch. Und solange wir das tun, werden wir kämpfen. Dass die Fans unzufrieden sind, ist verständlich. Sie sind mit Herzblut dabei und bei uns läuft es absolut nicht richtig. Für uns gibt es nur noch Endspiele. Wie wir punkten ist egal – das kann schöner Fußball oder Scheiß-Fußball sein. Die Tabelle lügt nicht, aber wir müssen mit den Fans an einem Strang ziehen. Ich kann heute Nacht sicher nicht schlafen.

Tobias Strobl: Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit okay gespielt. Wenn wir ein Tor machen, gehen wir hier bestimmt mit mindestens einem Punkt raus. Wenn man aber da hinten drin steht, hat man die Scheiße am Fuß. Unsere Situation sieht jetzt so aus: Wir stehen hinten drin, keiner rechnet mehr mit uns, also können wir nur noch gewinnen.

Andrej Kramaric: Es ist wirklich hart im Moment. Ich erinnere mich, dass ich letztes Jahr mit Leicester in einer ähnlichen Situation war. Wir müssen uns zusammenraufen und zwischen uns Spielern und im ganzen Verein wieder die Energie finden, die wir brauchen, um im Abstiegskampf zu bestehen. Uns fehlt momentan auch das Glück. Wir haben uns Chancen erarbeitet, aber machen die Tore nicht.

Christian Mathenia: Der Sieg war für uns extrem wichtig. Wir wussten, dass Hoffenheim Druck hat und wohl etwas nervös ist. Das konnte man im Stadion spüren. Diese Tatsache wollten wir nutzen. Das haben wir über 90 Minuten gut hinbekommen. Es war Power-Fußball, Darmstadt pur. Deshalb denke ich, dass der Sieg in Ordnung geht.

Florian Jungwirth: Wir haben auch heute an uns geglaubt und haben uns die Ausgangsposition für dieses Spiel Woche für Woche erarbeitet. Wir wussten, dass es eine Chance ist, Hoffenheim erst einmal deutlich zu distanzieren. Wir haben vor allem vor der Pause ein gutes Spiel gemacht. Deshalb war die Führung erdient. Nach der Pause kam Hoffenheim - das war klar. Aber wir haben gekämpft und uns mit dem 2:0 belohnt. Das ist unglaublich.

Immer informiert per WhatsApp
Alle Neuigkeiten der TSG direkt
auf dein Smartphone.

ANMELDEN

Daten & Fakten zum Spiel »

Seite Drucken nach oben